Forschungsprojekt KI-VERA

Erprobung von KI-Methoden zur Prozessoptimierung in der öffentlichen Verwaltung

Eine forschungsorientierte Untersuchung des Einsatzes von KI-Methoden zur Entwicklung einer „Verwaltungs-ERrgebnisprotokoll-Assistenz“ für die öffentliche Verwaltung.

Die fortschreitende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung eröffnet neue Möglichkeiten, Arbeitsprozesse effizienter und zukunftsfähig zu gestalten. Insbesondere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz gewinnt zunehmend an Bedeutung, um Verwaltungsabläufe zu optimieren und Mitarbeitende zu entlasten.

Schriftzug mit Netzstruktur im Hintergrund
© HSF Meißen

Vor diesem Hintergrund setzt das Projekt KI-VERA an der automatisierten Protokollerstellung von Besprechungen an: Audioaufzeichnungen werden mithilfe moderner KI-Anwendungen zunächst in Transkripte und anschließend in strukturierte Protokolle überführt. Dadurch kann ein erheblicher Teil der bislang manuell erbrachten Dokumentationsarbeit eingespart werden, was nicht nur zu einer deutlichen Effizienzsteigerung führt, sondern auch dem aktuellen Zeitgeist einer schlanken, leistungsfähigen Verwaltung entspricht. Gleichzeitig wird durch die gezielte Eigenentwicklung und den Einsatz eigener KI-Ansätze ein besonderer Fokus auf Datensouveränität gelegt, sodass sensible Informationen innerhalb der Verwaltung verbleiben und kontrolliert verarbeitet werden können. Das Projekt vereint somit zentrale Zukunftsthemen – KI in der Verwaltung, digitale Transformation, Effizienzsteigerung und technologische Unabhängigkeit – und leistet einen wichtigen Beitrag zur modernen, souveränen und leistungsfähigen öffentlichen Verwaltung.

Projektbezeichnung KI-VERA
Projektleitung Prof. Dr. Oliver Jokisch, Dr. Rocco Zimmermann, Robin Bitterlich & Ullrich Prax
Mitwirkende Studentische & Wissenschaftliche Hilfskräfte
Auftraggeber HSF-internes Forschungsprojekt
Projektmittel Eigenfinanzierung des SIVIM (u. a. Beschaffung KI-Server)
Projektlaufzeit 10/2024 - offen
Kontakt sivim@hsf.sachsen.de

Projektleitung