Zeugnisübergabe des Masterstudienganges Public Governance

Insgesamt 22 Absolventinnen und Absolventen erhielten an diesem Tag ihre Abschlusszeugnisse – ein eindrucksvolles Zeichen für Engagement, Durchhaltevermögen und fachliche Exzellenz neben Beruf, Familie und weiteren Verpflichtungen.

Die Veranstaltung wurde eröffnet durch Prof. Dr. Ralf Lunau, Co-Studiengangsleiter des Masterstudienganges Public Governance und Fachbereichsleiter Allgemeine Verwaltung. In seiner Begrüßung würdigte er die außergewöhnliche Leistung der Absolventinnen und Absolventen und betonte den besonderen Wert des berufsbegleitenden Studiums. Mit großem Respekt hob er hervor, dass die Studierenden ihren Weg konsequent gegangen seien. Zugleich unterstrich er die Bedeutung der im Studium entstandenen Netzwerke: Freundschaften aus dem Studium gehörten zu den langlebigsten und wertvollsten beruflichen Verbindungen. In diesem Zusammenhang verwies Prof. Dr. Lunau auf die Möglichkeiten der weiteren Vernetzung über den Verein der Freunde und Förderer der Hochschule Meißen.

Ein Grußwort sprach Prof. Dr. Michael Breidung, Betriebsleiter des Eigenbetriebs IT-Dienstleistungen der Landeshauptstadt Dresden. Er bezeichnete die Absolventinnen und Absolventen als echte Game-Changer für die öffentliche Verwaltung. Mit Blick auf seine doppelte Perspektive als Lehrender und Vertreter einer entsendenden Behörde dankte er ausdrücklich für das besondere Engagement. Das Studium habe allen Beteiligten Kompromisse abverlangt, sei jedoch notwendig und richtig gewesen, um Wissen und Kompetenzen nachhaltig zu stärken. Im Sinne der Staatsmodernisierung rief er dazu auf, die im Studium entwickelten Ideen aktiv in die Behörden hineinzutragen und eine vernetzte Verwaltung mitzugestalten.

Die Festrede hielt Prof. Constanze Geiert, Staatsministerin des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz. Sie stellte die aktuellen Herausforderungen für Staat und Verwaltung in den Mittelpunkt und betonte den hohen Bedarf an qualifizierten MaPuGo-Absolventinnen und -Absolventen. Themen wie Recht, Digitalisierung, Organisation und Kommunikation seien zentrale Handlungsfelder der öffentlichen Verwaltung. Die Absolventinnen und Absolventen seien zur richtigen Zeit fertig geworden und könnten nun selbstbewusst den aktuellen Herausforderungen entgegentreten. Insbesondere die Chancen der Digitalisierung gelte es mutig zu nutzen.

In seiner Reflexion hob André Zötzsche, Co-Studiengangsleiter MaPuGo, das bewiesene Durchhaltevermögen und die Fähigkeit zur Priorisierung hervor. Der Lehrsaal sei stets ein Ort des Austauschs, der Perspektivenvielfalt und des gemeinsamen Lernens gewesen.ung der öffentlichen Verwaltung.

Als Jahrgangsbeste des Abschlussjahrganges 2026, wurde Linda Heusch gewürdigt und bekam einen Blumenstrauß sowie ein Bild, zur Erinnerung an die Zeit in Meißen, überreicht.

Für den Absolventenjahrgang sprachen Manuela Kober und Ron Zimmermann. Sie setzten sich mit dem Begriff Governance auseinander und betonten die Notwendigkeit, sich intensiv mit IT-Themen zu befassen, ohne Informatik studieren zu müssen. Digitalisierung sei kein Nice-to-have und Datenschutz keine Ausrede für Stillstand. Die Vielfalt der Hintergründe im öffentlichen Dienst sei dabei eine besondere Stärke.

Für die musikalische Begleitung der Festveranstaltung sorgte das Polizeiorchester Dresden.

Mit der Zeugnisübergabe endet ein Studienabschnitt – und beginnt zugleich ein neuer Abschnitt verantwortungsvoller Mitgestaltung der öffentlichen Verwaltung.