IBK 2026

Nachdem das SIPS und das SIVIM, die Forschungsinstitute der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) und der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum, im Jahr 2024 die erste Forschungskonferenz zur „Interbehördlichen Kooperation - kurz: IBK“ ins Leben gerufen haben, möchten wir Sie heute über die Fortführung der Konferenzreihe in 2026 informieren. 

Call for Papers (*.pdf, 206KB)

 

 

 

Call for Papers zur interdisziplinären Tagung

Interbehördliche Kooperation 2026 – IBK 2026 

„Staat und Verwaltung unter Druck“

5./6. November 2026 – an der HSF Meißen

 

 

Staat und Verwaltung geraten zunehmend unter Wandlungsdruck. Zum einen zwingen die Haushaltsrealität und der demographische Wandel administrative Strukturen zu Veränderungen, um handlungsfähig zu bleiben. Zum anderen muss sich der Staat an soziale Veränderungen anpassen: Immer mehr Menschen zweifeln an seiner Problemlösungskapazität oder fordern seinen Anspruch auf Gewaltmonopol und Herrschaft gar grundsätzlich heraus. Diese drängenden Veränderungsimpulse treffen in vielen Behörden auf eine Verwaltungs- und Führungskultur, die eine zukunftsorientierte Organisationsentwicklung erschwert und verlangsamt.

Ziel der IBK 2026 ist es, die daraus resultierenden Herausforderungen besser zu verstehen und Konzepte zu deren Bewältigung zu besprechen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bedeutung von Zusammenarbeit in und zwischen Behörden – etwa in der Form des Erfahrungsaustauschs, der kooperativen Konzeptentwicklung oder der gemeinsamen Ausgestaltung von Reformprozessen. „Best Practices“ sollen dabei ebenso betrachtet werden wie Fehlschläge und bisher ungelöste Probleme.

Im Einzelnen wendet sich die IBK 2026 folgenden Themenbereichen zu: 

  • Behörden unter Transformationsdruck: staatliche Handlungsfähigkeit zwischen Vertrauensverlust, Haushaltsrealität, Demographie, Digitalisierung und Leistungsversprechen

  • Staat unter gesellschaftlichem Druck: Angriffe auf Staatsbedienstete; Herausforderung des Staates durch Reichsbürger und Extremisten; bürgernahe Sicherheitsproduktion (‚Community Policing‘); behördlicher und polizeilicher Umgang mit vulnerablen Minderheiten und psychisch Kranken sowie mit Banden- und Jugendkriminalität

  • Change-Management und digitale Transformation in Behörden: Organisationsentwicklung zwischen Reformdruck, etablierten Abläufen und einer auf Beharrung angelegten Verwaltungskultur in Zeiten des digitalen Wandels 

Die IBK 2026 soll den Raum dafür schaffen, die Herausforderungen und Chancen der inner- und interbehördlichen Zusammenarbeit in der ganzen Breite und Vielfalt offenzulegen. Willkommen sind thematisch passende Beiträge aus allen beteiligten Disziplinen von der Verwaltungswissenschaft über Psychologie, Sozial- und Rechtswissenschaft bis hin zur Verwaltungsinformatik.

Wir freuen uns auf die Einreichung Ihrer Beitragsvorschläge im Umfang von maximal 500 Wörtern bis zum 30. April 2026 per E-Mail unter:    sivim@hsf.sachsen.de   oder  polfh.sips@polizei.sachsen.de
 

Organisationsteam und Kontakt

Sächsisches Institut für VerwaltungsInnovation Meißen (SIVIM)

Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum

Prof. Dr. Samia Härtling

Prof. Dr. Oliver Jokisch

Dr. Rocco Zimmermann

Mail:     sivim@hsf.sachsen.de 

Tel.:       03521-473750

 

Sächsisches Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS)

Hochschule der Sächsischen Polizei (FH)

Prof. Dr. Henning Schwier

Dr. Christoph Meißelbach

Dr. David Czudnochowski

Mail:     polfh.sips@polizei.sachsen.de

Tel.:       035891-462181

 

Die Konferenzbeiträge der IBK 2024 finden Sie online als Heft 5 in 2025 der Zeitschrift „Verwaltung & Management (VM)“ des Nomos-Verlags:

https://doi.org/10.5771/0947-9856-2025-5

Hier gelangen Sie zur IBK 2024 (mehr erfahren)