International

Akademisches Auslandsamt

Das Akademische Auslandsamt knüpft und pflegt die Kontakte der HSF zu ausländischen Einrichtungen und koordiniert die Auslandsaktivitäten der vier Fachbereiche. Im Vordergrund stehen die Verbindungen mit der Republik Polen, der Tschechischen Republik, mit der Republik Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten. So wurden u. a. Partnerschaftsverträge mit der Staatlichen Fachhochschule Witelon in Legnica und mit der Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung in Prag geschlossen.

Über den Fachbereich Sozialverwaltung/Sozialversicherung entstanden Kontakte zur »Rumänisch-Deutschen Universität« in Sibiu (Hermannstadt), die ebenfalls durch einen Partnerschaftsvertrag untermauert sind. Der Fachbereich Rechtspflege steht in Verbindung mit der juristischen Fakultät der Universität Olomouc (Olmütz) in der Tschechischen Republik.

Im Rahmen der Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und der Bretagne unterhält die HSF Kontakte zur Universität Brest/Quimper.

Um die Vereinbarungen mit Leben zu füllen, finden studentische Workshops und internationale Konferenzen zu anwendungsbezogenen Themen aus der Praxis statt.

Die HSF ist Mitglied im Netzwerk der deutschen und polnischen Verwaltungshochschulen. Im Rahmen des Netzwerks veranstalten die Hochschulen aus Berlin, Kehl, Güstrow, Meißen, Kielce, Stettin, Olsztyn und Bialystok jährlich ein Studentenseminar zu aktuellen EU-Themen.

Durch die Bewilligung der erweiterten Erasmus University Charter 2009–2013 kann sich die HSF an den Mobilitätsprogrammen der Europäischen Union beteiligen.

Das Akademische Auslandsamt betreut Praktikanten der Partnereinrichtungen in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Landratsamt Meißen. Weiterhin findet ein Austausch von Studenten und Dozenten statt, wobei das Programm jeweils durch die Teilnahme an Lehrveranstaltungen an der Partnerfachhochschule und Besuche bei Behörden des Nachbarlandes geprägt ist.

Den Studenten der HSF stehen die Fachbereichsverwaltungen bei der Organisation von Praktikumsplätzen im Ausland hilfreich zur Seite, so weit es die jeweilige Ausbildungs- und Prüfungsordnung zulässt. Hierbei haben sich unter anderem die Kontakte zum Sachsenbüro, dem Ausschuss der Regionen sowie zum Europabüro der Sächsischen Kommunen in Brüssel bewährt. Bei diesen Einrichtungen werden immer wieder interessante und anspruchsvolle Praktikumsplätze angeboten.

Im Rhythmus von zwei Jahren organisiert die Hochschule eine Sommerfakultät. Studenten und Verwaltungspraktiker aus den Partnerländern entwickeln in diesem Rahmen Visionen zur Gestaltung einer zukunftsorientierten europäischen Verwaltung. Der Erfahrungsaustausch auf der Verwaltungsebene und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden intensiviert. Der Aufbau persönlicher Beziehungen erleichtert das gegenseitige Verständnis und fördert als ein kleiner Baustein den europäischen Integrationsprozess.

Zahlreiche Besuchergruppen aus vier Kontinenten informierten sich über das Ausbildungssystem an der Hochschule und über das Studium an den einzelnen Fachbereichen.

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