Berufsintegrierender Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung

Berufsbild

Das Studium im berufsintegrierenden Bachelorstudiengang am Fachbereich Allgemeine Verwaltung bereitet auf eine anspruchsvolle Sachbearbeitung und mittlere Führungsfunktionen in der Landes- und Kommunalverwaltung vor.

Auf Grund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sind die Inhalte des Bachelorstudiengangs so angelegt, dass die Studenten nicht nur Gesetze und andere Rechtsvorschriften kennen und auslegen können, sondern auch mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umzugehen wissen, Projekte planen und durchführen sowie politische Entscheidungen vorbereiten können.

Den Flyer mit näheren Informationen finden Sie hier.

Bewerbung

Zum Studiengang können zugelassen werden:

  1. Tarifbeschäftigte mit allgemeiner Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife oder beruflich qualifizierte Tarifbeschäftigte ohne allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife gemäß § 17 Absatz 3 – 5 SächsHSFG
    oder
  2. Tarifbeschäftigte mindestens der Entgeltgruppe 7 der Entgeltordnung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) oder mindestens der Entgeltgruppe 8 der Entgeltordnung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

Die unter Satz 1 Nr. 1 und 2 genannten Tarifbeschäftigten müssen darüber hinaus:

  1. in einem Beschäftigungsverhältnis in einer Behörde des Freistaates Sachsen, in einer sächsischen Kommune oder in einer sonstigen unter der Aufsicht des Freistaates Sachsen stehenden Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts stehen und
  2. über eine dreijährige, im Bereich der Rechtsanwendung erworbene berufspraktische Erfahrung in einer staatlichen oder kommunalen Behörde oder in einer Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts in mindestens der Entgeltgruppe 6 (TVöD oder TV-L) verfügen und
  3. eine Empfehlung des Arbeitgebers zur Aufnahme des Studiums vorlegen.

In begründeten Ausnahmefällen können Bewerber, die die Voraussetzungen nach Satz 2 Nummer 2 nicht vollständig erfüllen, aufgrund einer Eignungsprüfung zum Studiengang zugelassen werden.

Bewerber, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, können zum Studium zugelassen werden. Wenn die Anzahl der Bewerber, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, die Anzahl der Studienplätze übersteigt, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt. Die Zulassung zum Studium muss der Bewerber innerhalb einer vom Prüfungsausschussvorsitzenden festgelegten Frist schriftlich bestätigen. Versäumt er diese Frist, erlischt die Zulassung.

Der Prüfungsausschuss trifft seine Entscheidungen im Auswahlverfahren auf der Grundlage einer Rangfolge der Bewerber, die sich aus der Bewertung der eingereichten Unterlagen und einem in der Regel durchzuführenden Auswahlgespräch ergibt.

Zur Durchführung des Auswahlverfahrens bestellt der Prüfungsausschussvorsitzende eine Auswahlkommission. Sie besteht aus zwei im Studiengang lehrenden Fachhochschullehrern der HSF Meißen sowie einem erfahrenen Verwaltungspraktiker.

Auswahlgespräche können von der Auswahlkommission als Einzel- oder Gruppengespräche durchgeführt werden. An Gruppengesprächen dürfen nicht mehr als fünf Bewerber teilnehmen. Die Dauer des Gesprächs beträgt für jeden Bewerber mindestens 20, höchstens jedoch 30 Minuten. An den Auswahlgesprächen nimmt, bezogen auf die Studienplätze, maximal die doppelte Anzahl Bewerber teil. Die Bewerber werden nach einer ermittelten Rangfolge zum Auswahlgespräch eingeladen.

Die Rangfolge der Bewerber ermittelt sich nach folgenden Auswahlkriterien:

  1. Art und Note der erworbenen Schul-, Berufs- und Studienabschlüsse sowie der Abschlüsse der beruflichen Aufstiegsfortbildung,
  2. Einschlägigkeit der erworbenen Berufs- und Studienabschlüsse sowie der Abschlüsse der beruflichen Aufstiegsfortbildung,
  3. Einschlägigkeit der beruflichen Erfahrung sowie der Fort- und Weiterbildung,
  4. Darstellung der Studienmotivation und
  5. Ergebnis des Auswahlgesprächs.

Entsprechend der Rangfolge und der Studienplätze werden die Bewerber zum Studiengang zugelassen. Bei gleichem Ranglistenplatz entscheidet das Los.

Eignungsprüfungen werden nur durchgeführt, wenn weniger Bewerber die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, als zum Studiengang zugelassen werden können. In begründeten Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss darüber hinaus Bewerbern die Möglichkeit der Eignungsprüfung gewähren.

Mit der Prüfung soll festgestellt werden, ob die Eignung und Motivation des Bewerbers erwarten lassen, dass er das Ziel des Studienganges auf wissenschaftlicher Grundlage selbstständig und verantwortungsbewusst erreichen kann.

Die Eignungsprüfung wird als Eignungsgespräch durchgeführt.

Bewerber, deren Eignungsgespräch mindestens mit der Note „befriedigend“ bewertet wurde, werden entsprechend des im Eignungsgespräch erreichten Ergebnisses auf einem Ranglistenplatz eingeordnet und zum Studiengang zugelassen. Die Anzahl der Zulassungen richtet sich nach der Anzahl der noch freien Studienplätze.

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