Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung

Berufsbild

Das Studium im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang am Fachbereich Allgemeine Verwaltung bereitet auf eine anspruchsvolle Sachbearbeitung und mittlere Führungsfunktionen in der Landes- und Kommunalverwaltung vor.

Auf Grund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sind die Inhalte des Bachelorstudiengangs so angelegt, dass die Studenten nicht nur Gesetze und andere Rechtsvorschriften kennen und auslegen können, sondern auch mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umzugehen wissen, Projekte planen und durchführen sowie politische Entscheidungen vorbereiten können.

Bewerbung

Zum Studiengang können zugelassen werden:

  • Tarifbeschäftigte mit allgemeiner Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife oder beruflich qualifizierte Tarifbeschäftigte ohne allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife gemäß § 17 Abs. 3 - 5 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz

oder

  • Tarifbeschäftigte mindestens der Entgeltgruppe 7 (TVöD) oder mindestens der Entgeltgruppe 8 (TV-L).

Tarifbeschäftigte Bewerber müssen darüber hinaus:

  • in einem Beschäftigungsverhältnis beim Freistaat Sachsen, bei einer sächsischen Kommune oder bei einer unter der Aufsicht des Freistaates Sachsen stehenden Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts stehen

und

  • über eine mindestens dreijährige, im Bereich der Rechtsanwendung erworbene berufspraktische Erfahrung in einer staatlichen oder kommunalen Behörde oder in einer Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts in mindestens der Entgeltgruppe 6 (TVöD bzw. TV-L) verfügen

und

  • eine Empfehlung des Arbeitgebers zur Aufnahme des Studiums vorlegen.

Sind die vorhandenen Studienplätze noch nicht vollständig mit Bewerbern besetzt, können auch Bewer­ber ohne Empfehlungsschreiben zugelassen werden. Erfüllen mehr als 25 Bewerberinnen und Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.

Die Bekanntgabe der Entscheidungen des Prüfungsausschusses über die Zulassung zum berufsbegleiten­den Bachelorstudiengang erfolgt voraussichtlich Ende Juni 2019.

Bewerber, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, werden zum Studium zugelassen.

Sofern die Anzahl der Bewerber, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, die Anzahl der Studienplätze übersteigt, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.

Der Prüfungsausschuss trifft seine Entscheidungen im Auswahlverfahren auf der Grundlage einer Rangfolge der Bewerber, die sich aus der Bewertung der eingereichten Unterlagen und einem Auswahlgespräch ergibt. Zur Durchführung des Auswahlverfahrens wird eine Auswahlkommission bestellt.

Die Rangfolge der Bewerber für die Zulassung zu den Auswahlgesprächen wird von der Auswahlkommission unter Berücksichtigung nachfolgender Kriterien ermittelt:

  • Art und Note der erworbenen Schul-, Berufs- und Studienabschlüsse sowie der Abschlüsse der beruflichen Aufstiegsfortbildung,
  • Einschlägigkeit der erworbenen Berufs- und Studienabschlüsse sowie der beruflichen Aufstiegsfortbildung,
  • Einschlägigkeit der beruflichen Erfahrung sowie der beruflichen Aufstiegsfortbildung und
  • Darstellung der Studienmotivation.

An den Auswahlgesprächen nimmt, bezogen auf die Anzahl der Studienplätze, maximal die doppelte Anzahl Bewerber teil. Auswahlgespräche können von der Auswahlkommission als Einzel- oder Gruppengespräche durchgeführt werden. An Gruppengesprächen dürfen nicht mehr als fünf Bewerber teilnehmen. Die Dauer des Gesprächs beträgt für jeden Bewerber mindestens 20, höchstens jedoch 30 Minuten.

Bekanntgabe der Entscheidungen

Die Zulassung zum Studiengang wird den Bewerbern von dem Prüfungsausschussvorsitzenden schriftlich bekannt gegeben. Gleiches gilt für ablehnende Entscheidungen.

Weitere Einzelheiten zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren ergeben sich aus der Zulassungsordnung.

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