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Stellenausschreibung (Kennziffer 97) Professur (W2) für Cybersecurity und Data Management (m/w/d)

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum am Fachbereich Allgemeine Verwaltung eine Professur (W 2) für Cybersecurity und Data Management (m/w/d) zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet zu besetzen.

Die Besetzung der Stelle steht unter dem Vorbehalt der Bereitstellung der entsprechenden Haushaltsstellen im Haushaltsplan 2021/2022.

Der Fachbereich Allgemeine Verwaltung bildet im Wege eines dreijährigen Studiums den Nachwuchs für die erste Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 in der Fachrichtung „Allgemeine Verwaltung“ im Freistaat Sachsen aus. Weiterhin bietet der Fachbereich Allgemeine Verwaltung einen dreijährigen berufsbegleitenden Bachelorstudiengang in der Fachrichtung „Allgemeine Verwaltung“ und einen weiterbildenden berufsbegleitenden Masterstudiengang „Public Governance“ (M. Sc.) an. Seit dem 1. September 2020 wird ein weiterer Bachelorstudiengang „Digitale Verwaltung“ angeboten. Inhaltlicher Schwerpunkt dieses Studienganges ist der Prozess der digitalen Transformation in der öffentlichen Verwaltung. In den dualen Studiengängen sind einschlägige wissenschaftliche Kenntnisse und Methoden sowie die erforderlichen berufspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln. Am Fachbereich studieren gegenwärtig ca. 300 Studenten. In der Lehre sind zurzeit hauptamtlich 9 Professoren und 23 Dozenten sowie nebenamtliche Lehrbeauftragte tätig.

Das Aufgabengebiet der Professur umfasst neben der entsprechenden verwaltungs- und praxisbezogenen Lehre sowie Forschung insbesondere die Entwicklung und Weiterentwicklung von Studiengängen (Bachelor und Master) und Lehrkonzepten im Kontext der Digitalisierung der Hochschulbildung. Darüber hinaus beinhaltet die Tätigkeit die Erstellung von Lehrmaterialien, die Abnahme von Prüfungen, die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten sowie die Mitwirkung an den sonstigen Hochschulaufgaben.

Das Lehrgebiet umfasst die Schwerpunkte

  • Cybersecurity und
  • Data Management

mit den dazugehörigen Grundlagen und aktuellen Entwicklungsschwerpunkten.

Die Vertiefungsrichtungen Business Intelligence, Big Data Analytics, Semantic Web sowie Open Data sind perspektivisch abzudecken.

Die Bereitschaft, ggf. weitere Lehrgebiete zu übernehmen, wird vorausgesetzt.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 8 Abs. 3 des Gesetzes über die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege (FH), Fortbildungszentrum des Freistaates Sachsen i. V. m. § 58 Abs. 4 und 5 des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes (SächsHSFG) und umfassen (bitte Nachweise beifügen):

1.a   einen abgeschlossenen Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder einen vergleichbaren Abschluss an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule

  • in den Fachrichtungen Verwaltungs,Wirtschafts-, Medieninformatik oder Informatik oder
  • im mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich und mindestens dreijährige Berufserfahrung in mindestens einem der genannten Lehrgebiete,

oder

1.b   einen abgeschlossenen Masterstudiengang an einer Fachhochschule

  • in den Fachrichtungen Verwaltungs, Wirtschafts-, Medieninformatik oder Informatik oder
  • im mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich und mindestens dreijährige Berufserfahrung in mindestens einem der genannten Lehrgebiete,

und

2.    pädagogische Eignung und hochschuldidaktische Kenntnisse, die durch eine Probevorlesung nachzuweisen sind,

und

3.    besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,

und

4.    besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer in der Regel fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen. Die beruflichen Erfahrungen sollten sich dabei auf die vorgesehenen Studieninhalte beziehen.

Teamfähigkeit sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Kooperation mit internationalen Partnerhochschulen werden vorausgesetzt.

Wünschenswert sind darüber hinaus Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung sowie in der Entwicklung von E‑Learning-Modulen und -Konzepten.

Darüber hinaus wird von den Bewerbern die Wahrnehmung der in § 67 Abs. 1 bis 3 SächsHSFG genannten Dienstaufgaben erwartet sowie:

  • die Fähigkeit und Bereitschaft zu anwendungsorientierter Forschung und Beteiligung an entsprechenden Projekten der Hochschule,
  • die Bereitschaft zu regelmäßiger methodisch-didaktischer Fortbildung,
  • die Bereitschaft zur Übernahme von Funktionen in der akademischen Selbstverwaltung und
  • die Bereitschaft zum Einsatz auch an anderen Fachbereichen der Hochschule.

Wir bieten Ihnen:

  • Möglichkeiten zur regelmäßigen beruflichen Weiterbildung
  • Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen jährlich im Rahmen der geltenden Regelungen
  • das Angebot eines JobTickets der Deutschen Bahn bzw. des jeweiligen Verkehrsverbundes im Freistaat Sachsen

Da es ein besonderes Anliegen der staatlichen Verwaltung ist, den Anteil von Frauen auch am wissenschaftlichen Personal zu erhöhen, werden Frauen ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Für erstmals Berufene erfolgt die Einstellung als Professor zum Zweck der Erprobung zunächst als Tarifbeschäftigter im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 oder Entgeltgruppe 14 TV-L. Die Einstellungsvoraussetzungen und die dienstrechtliche Stellung von Professoren richten sich nach dem Sächsischen Beamtengesetz. In das Beamtenverhältnis kann grundsätzlich nur berufen werden, wer am Tag der Ernennung das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Wenn Sie an der ausgeschriebenen Stelle interessiert sind, bewerben Sie sich bitte unter Vorlage Ihrer aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen und unter Angabe der Kennziffer 97 bis zum 14. Dezember 2020 beim

Rektor der
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Herbert-Böhme-Str. 11, 01662 Meißen

bzw. per E-Mail an stellenausschreibung@hsf.sachsen.de.

Bitte beachten Sie, dass dabei nur Anhänge im pdf-Format bearbeitet werden können.

Für weitere Informationen zur verschlüsselten Kommunikation nutzen Sie bitte die Angaben unter www.hsf.sachsen.de/kontakt.

Wir weisen gemäß Art. 6 Abs.1c, Art. 88 Datenschutzgrundverordnung i. V. m. § 11 Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetz darauf hin, dass Sie mit Ihrer Bewerbung gleichzeitig Ihr Einverständnis zur elektronischen Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten bis zum Abschluss des Bewerbungsverfahrens erteilen. Nähere Informationen erhalten Sie unterwww.hsf.sachsen.de/datenschutz.

Bewerber aus dem öffentlichen Dienst werden gebeten, bei der Einreichung der Bewerbung das Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.

Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Prof. Dr. Rätz unter der Tel.-Nr. 03521/473-223 oder per E-Mail: detlef.raetz@hsf.sachsen.de sowie im Referat Allgemeine Verwaltung, Personal, Frau Elßner Tel.-Nr. 03521/473-628 zur Verfügung.

 

 

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