Stellenausschreibung (Kennziffer 873) Leiter (m/w/d) des Referates Personal, Organisation, Recht

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist bei der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege (FH), Fortbildungszentrum des Freistaates Sachsen (HSF Meißen) zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle des Leiters (w/m/d) des Referates „Personal, Organi-sation, Recht“ unbefristet zu besetzen.

Die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege (FH), Fortbildungszentrum des Freistaates Sachsen (HSF) ist eine Einrichtung des Freistaates Sachsen. Hauptaufgabe ist es, die Studierenden in einem dreijährigen dualen Studium auf die künftigen Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung und Justiz vorzubereiten. Eine weitere Aufgabe der Hochschule besteht in der ressortübergreifenden Fortbildung der Bediensteten der Staatsverwaltung. Zusätzlich obliegt dem Fortbildungszentrum der Hochschule die Fortbildung für Beschäftigte psychiatrischer Einrichtungen des stationären, ambulanten und komplementären Bereichs sowie für therapeutisches und pflegerisches Personal aus Maßregelvollzugseinrichtungen und aus Justizvollzugsanstalten.

Innerhalb der Hochschulverwaltung gehören der Organisationseinheit „Allgemeine Verwaltung“ der Aufgabenbereich „Personal, Organisation, Recht“ mit derzeit 11 Bediensteten sowie der Aufgabenbereich „Haushalt, Zentrale Dienste, Bau- und Liegenschaften bzw. Technik“ mit derzeit 10 Bediensteten und 2 Auszubildenden an. Für beide Aufgabenbereiche ist zur Zeit der Leiter der Organisationseinheit „Allgemeine Verwaltung“ in Personalunion verantwortlich. Er wird am 31. Januar 2023 in den Ruhestand eintreten. Der/dem Stelleninhaber/in soll zunächst die Leitung des Aufgabenbereiches „Personal, Organisation, Recht“ übertragen werden. Zum 1. Februar 2023 ist beabsichtigt, der/dem Stelleninhaber/in die Leitung der Organisationseinheit „Allgemeine Verwaltung“ mit beiden Aufgabenbereichen zu übertragen.

Die Leitung des Aufgabenbereiches Personal, Organisation, Recht beinhaltet die Gesamtverantwortung für folgende Bereiche:

1. im Sachgebiet Personal, insbesondere

  • Stellenplanung, -bewirtschaftung, -überwachung,
  • Stellenausschreibungsverfahren,
  • Planung des Personalbedarfs und Personaleinsatzes sowie Erstellung von Personalentwicklungskonzepten in der Verwaltung in Abstimmung mit dem Kanzler,
  • Personalangelegenheiten, einschließlich Aus- und Fortbildung,
  • Verantwortung für die Bearbeitung von Statistiken, Berichten, parlamentarischen Anfragen sowie
  • Arbeitsschutz und Betriebliches Eingliederungsmanagement.

2. im Sachgebiet Organisation, Zentrale Dienste, insbesondere

  • Bearbeitung von Grundsatzfragen,
  • Verantwortung für die Einführung und Weiterentwicklung von Dokumenten-
  • managementsystemen,
  • Erstellung des Geschäftsverteilungsplans,
  • Durchführung von Organisations- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen,
  • Regelung des Geschäftsganges,
  • Erlass von Organisationsverfügungen,
  • Bearbeitung und Veranlassung von Bekanntmachungen, Plakatierungen, Aushängen und Leitsystemen,
  • Erarbeitung von Haus- und Nutzerordnungen; Hygienekonzepten sowie
  • Zentrale Dienste.

3. im Sachgebiet Recht, insbesondere

  • Bearbeitung von Rechts- und Vertragsangelegenheiten,
  • außergerichtliche und gerichtliche Rechtsmittelverfahren sowie
  • Datenschutz und Korruptionsprävention.

Folgende Aufgaben werden ab dem 1. Februar 2023 zusätzlich auf die/den Stelleninhaber/in übergehen:

  • die Vertretung des Kanzlers,
  • das Sachgebiet Haushalt (Haushaltsplanung, -vollzug, -kontrolle; Zentrale Beschaffungsstelle; Reisekosten und Trennungsgeld sowie Lehr- und Prüfungsvergütungen; Verantwortung für die Bearbeitung von Schadens- und Regressangelegenheiten),
  • das Sachgebiet Bau, Liegenschaften, Haustechnik sowie
  • die verantwortliche Planung und Koordination von Groß- und Sonderveranstaltungen.

Zwingende Voraussetzungen für Ihre Tätigkeit sind (bitte entsprechende Nachweise beifügen):

  1. 1) ein Abschluss als Volljurist
    oder
    2) ein abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss der Ingenieurwissenschaften in den Studienbereichen Maschinenbau, Bau, Energietechnik, Gebäudeausrüstung oder Versorgungstechnik oder in den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften oder Verwaltungswissenschaften an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule
    oder
    3) ein abgeschlossener Masterstudiengang der Ingenieurwissenschaften in den Studienbereichen Maschinenbau, Bau, Energietechnik, Gebäudeausrüstung oder Versorgungstechnik oder in den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften oder Verwaltungswissenschaften an einer Fachhochschule
    oder
    4)eine erfolgreich abgeschlossene modulare Qualifizierung für Ämter der Besoldungsgruppe A 14 für Beamte
    und
  2. mehrjährige Berufserfahrung im öffentlichen Dienst in mindestens einem der vorgenannten Tätigkeitsbereiche Personal, Recht oder Organisation/Zentrale Dienste
    und
  3. mehrjährige Leitungserfahrung von größeren Organisationseinheiten (mind. 10 Bedienstete).

Von Vorteil ist:

  • eine mehrjährige Berufserfahrung im öffentlichen Dienst auf verschiedenen Dienstposten und mehreren Verwaltungsebenen.

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 15 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

Für Beamte bietet der zu besetzende Dienstposten je nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sowie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen Aufstiegsmöglichkeiten bis Besoldungsgruppe A 15 der Besoldungsordnung A des Sächsischen Besoldungsgesetzes.

Die Übertragung der weiteren Aufgaben zum 1. Februar 2023 hat auf die Eingruppierung bzw. Besoldung keine Auswirkungen.

Da es ein besonderes Anliegen der staatlichen Verwaltung ist, den Anteil von Frauen in leitenden Funktionen zu erhöhen, werden Frauen ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der

Kennziffer 873 bis 12. Januar 2021 an das
SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str.2
01097 Dresden
bzw. per E-Mail als PDF-Datei an Bewerbungen@smi.sachsen.de.

Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierte E-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter https://www.smi.sachsen.de/kontakt-und-anfahrt-3987.html.

Bewerber, die bereits beim Freistaats Sachsen beschäftigt sind, werden zusätzlich gebeten, ihre Zustimmung zur Einsicht in die Personalakte zu erteilen.

Datenschutzrechtliche Informationen zur Bewerberdatenverarbeitung finden Sie auf unserer Internetseite https://www.smi.sachsen.de/datenschutzinformationspflichten.html.

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Glathe, Telefon 0351/564-31236, zur Verfügung.

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